Wunderbar warmes Wasser: Thermalbäder

Im Gegensatz zu „sportlichen“ Badeeinrichtungen, bei denen der Trainings-Effekt im Vordergrund steht, oder den „Spaßbädern“, wo mehr der spielerische Umgang (Wasserrutschbahn, schwimmende Inseln, Karibik-Feeling) gepflegt wird, folgt das Thermalbad der bewährten Tradition, mithilfe gut temperierten Wassers ohne große Anstrengung seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Das Besondere an einem Thermalbad ist, dass es aus dem Wasser einer Thermalquelle gespeist wird, die nicht selten in Tiefen um die 1000 Meter entspringt. Und nur, wenn das Wasser mit mindestens 20°C sprudelt, darf es sich als staatlich anerkanntes Mineralbad bezeichnen. Entspricht die natürliche Temperatur jedoch einem Zuviel des Guten (so in Bad Füssing, wo die Ursprungstemperatur 54°C beträgt) oder bietet sie nur das 20°C-Minimum, darf nachgeholfen werden, um die übliche Badetemperatur von angenehmen 34 bis 36°C zu erreichen. Solche Thermalquellen können, müssen aber nicht natürlichen Ursprungs sein, auch durch Tiefenbohrungen lassen sie sich anzapfen. Die Wasserqualität – die übrigens einer ständigen Kontrolle unterliegt – ist von Therme zu Therme verschieden. Meist sind Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Selen und Jod enthalten. Abhängig von deren Verhältnis zueinander wird in zum Beispiel fluorid- oder schwefelhaltige Wasser unterteilt (größere Mengen Schwefelwasserstoffs sind am faule-Eier-Geruch zu erkennen). Beträgt der Kohlendioxidanteil pro Liter mehr als 1.000 mg spricht man von Thermalsäuerlingen. Ein hoher Salzgehalt zeichnet ein Solebad aus.
 
Das Gute daran ist das Gute darin!
 
Der gesundheitliche Nutzen vom „Planschen“ im Thermalwasser

Grundsätzlich ist die Bewegung im Wasser extrem gelenkschonend – ohne den Trainingseffekt für Muskulatur, Herz und Kreislauf zu schmälern. Außerdem wirken die Mineralstoffe ausgleichend und anregend. Gerade beim Vorliegen von Einschränkungen des Bewegungsapparates (Rückenschmerzen, Rheuma, Arthrose, Gelenkproblemen …), von Allergien, Hautirritationen, Ödemen, Varikosis, Allergien sowie bei psychosomatischen Beschwerden tut das Baden in den Thermen gut. Körper und Geist können sich im warmen Wasser entspannen und regenerieren, das kann sich auch auf den Blutdruck und die Venenfunktion positiv auswirken.
 
Wann sollte man besser auf’s Baden verzichten?

Hat man eine Verletzung, eine offene Wunde, sollte wegen des Infektionsrisikos auch auf öffentliches Thermalbaden verzichtet werden. Bei Herzschwäche oder anders gearteten Herz-Kreislauf-Problemen sollte man sich die Badeaktion sicherheitshalber vom behandelnden Arzt absegnen lassen.
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